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Workshops, Konzerte

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2026: 6. Big Band Workshop mit Ansgar Striepens (BuJazzO, WDR Big Band)

der 6. Big Band Workshop der groovING TUC Big Band in Altgandersheim

Datum: 29.-31. Mai 2026
Zeit: 16:00 (29.05.) - 15:00 (31.05.)
Ort: TurnerMusikAkademie (TMA) Altgandersheim, Sonnenberg 10, 37581 Bad Gandersheim OT Altgandersheim
Dozent: Prof. Ansgar Striepens, 
Dozentinnen und Dozenten für Satzproben werden noch bekannt gegeben
Kosten: 200 EUR inkl Übernachtung, Verpflegung (EZ Zuschlag: 25 EUR)

Hier geht es zu: Anmeldeformular  --  Ablaufplan   --   Flyer


Der Workshop endet - wie alle anderen bisher auch - mit einem kleinen eintrittsfreien Konzert

Unser Workshop-Programm:

  1. Ain‘t Got No (I Got Live);            Mac Dermot/Rado/Ragni; arr. A. Striepens
  2. Die Moritat von Meckie Messer;  Kurt Weil/Bertold Brecht; arr. A. Striepens
  3. Fire                                               Mousse Tee; arr. Ansgar Striepens
  4. Klar                                               T.R. Bell/L.D. Creed/J.P. Eissfeldt; arr. A. Striepens
  5. One Trick Pony                             Paul Simon; arr. Ansgar Striepens
  6. Yo, Josquin                                   comp./arr. Ansgar Striepens

1. – 4.: mit Gesang; 5.: mit mehrstimmigen Gesang; 6. Instrumental

 

Ansgar Striepens

Dirigent, Arrangeur, Komponist, Jazzmusiker, Pädagoge

Ansgar Striepens hat sich international einen Namen als Dirigent, Arrangeur, Komponist, Jazzmusiker und Pädagoge gemacht. Er ist Träger des Verdienstordens des Landes Sachsen-Anhalt, und sowohl er als auch seine Werke wurden bereits mehrfach ausgezeichnet (u. a. mit dem WDR-Jazzpreis in der Kategorie Komposition, dem German Jazz Award und dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik). Auf seine erste Aufnahme „Tunnel Vision – Music for Jazz Orchestra“ folgte eine Aufnahme mit kleiner Besetzung: „Dreams and Realities“. Seine kompositorischen Fähigkeiten sind unter anderem auf der Aufnahme „Unsung Heroes“, gespielt von der WDR Big Band, dokumentiert. Direkt im Anschluss an sein Studium in den Fächern Jazzposaune und Jazzkomposition an der HfM Köln nahm er im Alter von 31 Jahren seine erste Professur an der HfM Franz Liszt Weimar an. Von 1999 bis 2021 leitete er das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt, von 2020 bis 2024 war er künstlerischer Leiter des Bundesjazzorchesters. Mit der WDR Big Band arbeitete er von 2005 bis 2022 als Gastdirigent und Arrangeur zusammen. Dabei traf er auf Künstler:innen aus aller Welt, darunter Benny Golson, Randy Brecker, Theo Bleckmann, Jan Delay, Nicholas Payton, John Scofield, Billy Childs und Rita Payés. Seit dem Sommersemester 2009 betreut er als Professor die Jazzposaunenklasse an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Im Jahr 2023 dirigierte er das Folkwang Jazz Orchestra mit Helge Schneider als Gast zum Jubiläum „150 Jahre Villa Hügel“ in Essen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Bereichen:

DIRIGENT

Ansgar Striepens ist vor allem durch seine langjährige, regelmäßige Zusammenarbeit mit der WDR Big Band und den dabei entstandenen Kooperationen mit unzähligen nationalen und internationalen Stars der Jazz- und Popmusikszene einem Publikum weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Zu den Gästen solcher Produktionen gehörten Künstler:innen aus aller Welt, darunter Benny Golson, Randy Brecker, Theo Bleckmann, Nicholas Payton, Palle Mikkelborg, John Scofield und Billy Childs. Von 2020 bis Ende 2024 war er einer der beiden musikalischen Leiter des Bundesjazzorchesters (BuJazzO), das als Aushängeschild des deutschen Jazznachwuchses gilt. Als „BuJazzO-Botschafter“ bleibt er dem Ensemble weiterhin verbunden. In seiner Heimatstadt Köln leitete er als Gast das Cologne Contemporary Jazz Orchestra (CCJO), das Subway Jazz Orchestra (SJO) und die Big Band Convention. International arbeitete er mit dem Winnipeg Jazz Orchestra (Kanada), der Reykjavik Big Band (Island) sowie dem Jong Metropole und dem weltweit einzigartigen symphonischen Pop- und Jazzorchester Metropole Orkest (Niederlande) zusammen. Von 1999 bis 2021 leitete Ansgar Striepens das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt. Für seine Verdienste um die Musik und die Jugendförderung wurde er im November 2022 vom Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Zu weiteren Ensembles, die Striepens dirigierte, gehören ferner die Lautten Compagney Berlin, die NDR Big Band und die hr-Big Band. Im Jahr 2023 dirigierte er das Folkwang Jazz Orchestra mit Helge Schneider als Gast zum Jubiläum „150 Jahre Villa Hügel“ in Essen. Am 2. Dezember 2023 fand zudem die Endrundenauslosung der UEFA EURO 2024 in der Elbphilharmonie Hamburg statt. Mit dabei waren unter anderem der Münchner Startenor Jonas Kaufmann und David Garrett, einer der weltweit bekanntesten Geiger. Unter der Leitung von Ansgar Striepens traten sie gemeinsam mit einem insgesamt 46-köpfigen Auswahl-Jugendorchester auf, dessen junge Musiker:innen zu dieser Zeit dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor angehörten.

ARRANGEUR

Die Liste der Musiker:innen, für die Ansgar Striepens in den letzten zwanzig Jahren Arrangements erstellt hat, ist lang und prominent besetzt. Die beiden Weihnachts-CDs der WDR Big Band mit Gastsänger Götz Alsmann, „Winterwunderwelt Vol. 1” und „Winterwunderwelt Vol. 2”, die von Striepens arrangiert und künstlerisch betreut wurden, gehören zu den meistverkauften Aufnahmen der Radio Big Band. Sie wurden mehrfach mit dem „German Jazz Award” ausgezeichnet. Im Zusammenhang mit der WDR Big Band schrieb er außerdem musikalische Bearbeitungen für Stefan Bauer, Tim Bendzko, Theo Bleckmann, Billy Childs, Culcha Candela, Jan Delay, Klaus Doldinger, Klaus Heidenreich, Pablo Held, Raphael Klemm, Kevin Mahogany, Patrice, Rita Payés, Sisters, Karolina Strassmayer und Cécile Verny. Darüber hinaus arrangierte er für Fay Claassen, die RTL-Fernsehsendung „Deutschland sucht den Superstar“, die Big Band der Bundeswehr, das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt, das Bundesjazzorchester (BuJazzO), Tom Gaebel, Jonas Kaufmann, David Garrett, Scott Kinsey, Lee Konitz und für die SWR Big Band mit Helge Schneider.

KOMPONIST

Ansgar Striepens erstellt Kompositionen sowohl für seine eigenen Projekte als auch auf Anfrage. So komponierte (und arrangierte) er beispielsweise die Musik zur Fabel „Reineke Fuchs“ für ein Kinderkonzert der WDR Big Band mit den Gästen Ulrich Noethen (Sprecher) und Theo Bleckmann (Sprecher und Gesang). Die Aufzeichnung dieses Konzerts erhielt 2013 den „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“. Im selben Jahr erhielt Striepens den renommierten WDR-Jazzpreis in der Kategorie Komposition. Die dafür extra neu komponierte Suite über den deutschen Architekturzeichner Helmut Jacoby veröffentlichte er im Jahr 2015 zusammen mit anderen Kompositionen auf dem Album „Unsung Heroes“ (JazzHausMusik, JHM 233) gemeinsam mit der WDR Big Band und Gästen. Der weltweit bekannte Jazzpädagoge und ehemalige Leiter der WDR Big Band (1994–2002), Prof. Bill Dobbins (Eastman School of Music), sagt in seiner Rezension „Unsung Heroes: a New Recording by a Master Jazz Writer“: „Listening to this music not only broadened my musical world; it broadened my world, period.“ Für das Projekt „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“ des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) komponierte Striepens im Jahr 2018 die Musik zu drei historischen deutschen Werbefilmen aus den Jahren 1919 bis 1922 mit den Titeln „Der Sieger“, „Das Geheimnis der Marquise“ und „Das Ornament des verliebten Herzens“. Für die weit verbreitete und sehr erfolgreiche „WDR Big Band Play Along“-App (für Mac und Android) steuerte Striepens fünf Eigenkompositionen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bei. Der Deutsche Musikrat beauftragte Striepens mit einer Komposition für die Endrundenauslosung der UEFA EURO 2024, die am 2. Dezember 2023 in der Elbphilharmonie in Hamburg stattfand.

Herausgekommen ist eine zehnminütige, vierteilige Suite für Jazzensemble, Sinfonieorchester und Chor mit dem Titel „Sturm und Drang“. Sie wurde im Konzertsaal der Elbphilharmonie direkt vor der Fernsehübertragung vor den internationalen Gästen aus der Fußballwelt aufgeführt. Für die anschließende Übertragung der Endrundenauslosung, die weltweit per TV und Livestream zu sehen war, komponierte Striepens außerdem die Hintergrundmusik zur Auslosung sowie die Schlussmusik der Veranstaltung mit dem Titel „Final Draw’s Finale“.

MUSIKER

Im Jahr 2002 veröffentlichte der Posaunist Ansgar Striepens seine erste eigene CD-Aufnahme mit seinem Quintett (Uli Beckerhoff, Hubert Nuss, Ingmar Heller und John Hollenbeck) unter dem Titel „Dreams and Realities” (Laika-Records, LAIKA 3510164.2, Gäste: John Abercrombie, Lee Konitz). Zu dieser Zeit ist er bereits ein anerkannter Jazz-Künstler, konzertiert mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikern und war Mitglied in Bob Brookmeyers „New Art Orchestra“ (Album „New Works“, Challenge Records, CHR 70066; Konzerte mit Gerry Mulligan, Clark Terry und Michael Brecker). Zudem veröffentlichte er mit dem amerikanischen Bassposaunisten Ed Partyka die Big-Band-Aufnahme „Tunnel Vision – Music for Jazz Orchestra“ (Mons Records, MR 874-822) mit ausschließlich eigenen Kompositionen. Weitere Stationen seiner Laufbahn als Posaunist waren das EBU Jazz Orchestra (mit Bugge Wesseltoft), Peter Herborns „Large II“ (mit Greg Osby, Robin Eubanks, Gary Thomas und Uri Caine) sowie Ed Partyka's Jazz Orchestra (mit Bob Brookmeyer). Darüber hinaus absolvierte er Konzerte und Radiomitschnitte unter anderem mit Stefan Bauer, Paul Heller, Jiggs Whigham, Theo Bleckmann, Andy Haderer, Bill Dobbins, Kenny Wheeler und Lee Konitz.

PROFESSOR

Seine erste Berufung auf eine Professur erhielt Ansgar Striepens im Jahr 1996 im Alter von 31 Jahren an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 2009 wurde er zum Professor für Jazzposaune an die renommierte Folkwang Universität der Künste in Essen berufen. Seitdem unterrichtet er dort neben dem Hauptfach Jazzposaune auch Jazz-Ensembles und leitet das Folkwang Jazz Orchestra.

2025: 5. Big Band Workshop mit MEUTE

Der Workshop findet in der Turnermusikakademie in Altgandersheim (TMA) statt. Dort gibt es wenige Einzelzimmer, einige Doppelzimmer und auch ein paar Dreibettzimmer, aber wir haben dort einen großen Musikraum, in dem wir nach de Probe nioch die ganze Nacht jammen können. Der Freitag beginnt mit einem gemeinsamen Abendessen, dem eine Chaosprobe folgt. Am Samstag Vormittag werden wir Satzproben mit den Trompeten, Saxophonen, Posaunen, Rhythmus und dem Gesang machen, wofür wir auch eigene Lehrkräfte engagieren. Nach dem Nachmittagskaffee oder -tee haben wir wieder eine Tuttiprobe. Am Sonntag Vormittag verfestigen wir unsere Titel, haben dann ein gemeinsames Mittagessen und beschließen den Workshop mit einem kleinen Konzert um 14 Uhr, damit wir alle noch einmal konzentriert Musik machen. Zu diesem Konzert - das keinen Eintritt kostet - kommen immer nur ca 30-50 Besucher, die aber immer hören wollen, was wir geprobt haben.

Wir haben Zeit uns zu unterhalten, zu jammen und wir bekommen Vollverpflegung.  Bei unseren letzten Workshops gab es auch immer Bier aus unserer Universitätsforschungsbrauerei.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen vor dem Workshop ihre Noten und können schon einmal ihre Stimmen proben. Wer möchte, kann auch an unseren Freitagsproben teilnehmen und mit uns zusammen die Titel ausprobieren. 

Wir sind übrigens alles Amateurmusikerinnen und -musiker, denn unsere Universität hat keinen musikalischen Fachbereich

Du bist neugierig geworden? Du möchtest vielleicht schon dein Interesse an einer Teilnahme bekunden? Dann schreib uns einfach: bigband@tu-clausthal.de

2024: 4. Big Band Workshop mit der Jazzpreis-Gewinnerin Monika Roscher

Der Workshop richtet sich hauptsächlich (aber nicht nur) an Frauen, deshalb haben wir nur Dozentinnen!

Monika Roscher wurde zweifach für den Deutschen Jazz Preis nominiert! Das sagt eigentlich schon alles und wir müssten nichts mehr zu Monika sagen: wir sind stolz und glücklich, sie für unseren 4. Big Band Workshop gewonnen zu haben!

In unserem Workshop-Programm befinden sich ihre Titel "A Taste of the Apocalypse", "8 Prinzessinnen", "Firebird", "Queen of Spades", Creatures of Dawn" und "A Taste of the Apocalypse" vom Album "Witchy Activities and the Maple Death".

Monika Roscher gründete ihre Big Band Ende 2011 in München. "Die Band sorgte mit ihren eindrucksvollen Live-Auftritten und den Kompositionen der Sängerin und Gitarristin Monika Roscher schnell für Aufsehen und ein begeistertes Medienecho. Schnell spielte die Band auf zahlreichen Jazzfestivals Deutschlands und fand sich im Line-Up von Rock-, Elektro- und Kunstfestivals wieder. Außerhalb Deutschlands gastierte sie u.a. in Salzburg, Prag und Istanbul. Der US-amerikanische DownBeat führte sie in seiner Kritikerbefragung zwei Mal als „Rising Stars“.
Das im Mai 2023 erschienene dritte Album Witchy Activities And The Maple Death macht ein weiteres Mal deutlich, wie modern und aufregend eine Big Band klingen kann. Weitab ausgetretener Pfade gelingt der Band ein außergewöhnlicher Spagat zwischen zerbrechlicher Innerlichkeit und sinfonischer Größe, der die Möglichkeiten des Klangkörpers Big Band über alle Genregrenzen hinweg auslotet. Die spannungsgeladenen, bis ins Detail ausgetüftelten Kompositionen Roschers lassen traumweltliche Landschaften erstehen, die mal durch ihre lyrische Schönheit betören, dann wieder in rasender Entfesselung schwindelerregende Abgründe aufzeigen. Die Songtexte entführen in nächtliche Ozeanszenerien, erforschen die Grenzbereiche menschlich-technologischer Verflechtung oder lassen an einem kräuterumnebelten Hexensabbat teilnehmen.
So klingt eine Band, die das Abenteuer liebt, die sich angetrieben von einem unstillbaren Hunger nach musikalischer Symbiotik immer wieder selbst überrascht und aufs Neue erfindet." (Text nach der Webseite der Monika Roscher Big Band)

Posaunen: Lisa Stick: Lisa Stick ist unsere Posaunen Dozentin beim Ladies First! Jazz hauptsächlich für Frauen Workshop. Lisa hat Jazzposaune an der „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ bei Nils Landgren und Dan Gottshall studiert und ein Masterstudium namens „Nordic Master“ in Skandinavien absolviert. Es wird wunderbar! Wir freuen uns so auf Lisa!

Saxophone: Kerstin Röhn: Kerstin ist Dozentin für Saxophon am Institut für Musik der Universität Kassel. Weiter ist sie Gastmusikerin im Staatstheater Kassel und im Deutschen Theater in Göttingen. Wir freuen uns riesig auf Kerstin!

Trompeten: Liva Strazdina:Liva hat an der Hochschule für Musik in Dresden studiert, war Mitglied unterschiedlicher Landesjugendjazzorchester und erhielt den Solisten-Preis des StuVo-Contest 2018 in Berlin. Wir freuen uns wahnsinnig, dass Liva uns unterstützt!

Rhythmus: Monika Roscher

Gesang: Mélanie Germain: Mél ist Lehrbeauftragte für Gesang an der TU Braunschweig. Weiter ist sie freie Dozentin für Rock-, Pop- und Jazzgesang. Mél hat uns schon in unseren ersten drei Workshops unterstützt und wir freuen uns, dass sie auch diesmal wieder dabei ist!

 

2023: 3. Big Band Workshop mit Achim Kück

Nach den tollen Erfahrungen mit den ersten beiden Big Band Workshops im Jahr 2021 mit Frank Nowicky und im Jahr 2022 mit Lutz Krajenski als Dozenten bietet die groovING TUC Big Band der TU Clausthal auch in diesem Jahr wieder einen Workshop an und freut sich darauf, wieder viele Musiker:innen und Sänger:innen im Workshop begrüßen zu können.

Der Bandleader, Jazz-Pianist und Komponist Achim Kück leitet den diesjährigen Workshop der Big Band der Technischen Universität Clausthal in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim. Das Treffen, zu dem die grooving TUC Big Band der TU mittlerweile im dritten Jahr einlädt, findet am Wochenende vom 2. bis 4. Juni statt. Die Musiker:innen spielen während des Workshops vorwiegend Arrangements aus der Feder von Kück.

Der Hannoveraner Komponist zeichnet für zahlreiche Tonträgeraufnahmen und Theatermusiken, u. a. für die Ganderheimer Domfestspiele verantwortlich. Die Clausthaler Big Band spielte schon wiederholt Kück-Stücke, so zuletzt eine Fassung des Klassikers „Agua de Beber“ gemeinsam mit dem singing TUC Rock-, Pop- & Jazz-Chor der TU. Weitere Leckerbissen dürften u. a. „Moondance“ (Michael Bublé), „Leave the door open“ (Bruno Mars) und Otis Reddings „Sitting on the dock of the Bay“ in einer 7/8-Takt Bearbeitung von Achim Kück sein. Neben den umfassenden Band-Proben arbeiten die einzelnen Instrumentengruppen auch in diesem Jahr in Satzproben mit Profi-Musiker:innen der Musikhochschule Hannover. Die Sänger:innen werden auch diesmal wieder von der Bühnendarstellerin und Gesangslehrering Mélanie Germain aus Braunschweig gecoacht. Auch ausreichender Raum für Improvisationen und solistische Einlagen ist wie immer obligatorisch.

Satzproben werden von Claus Löhr (Trompeten), Hans Wendt (Posaune), Thomas Zander (Saxophone), Achim Kück (Rhythmus) und Mélanie Germain (Jazzgesang) geleitet.

Der Workshop endet einmal mehr mit einem kostenlosen Konzert um 14:00 Uhr in der Turner-Musik-Akademie Altgandersheim (Sonnenberg 10).

2022: 2. Big Band Workshop mit dem ESC Teilnehmer Lutz Krajenski

Hier geht es zu einem Zeitungsbericht zu unserem Workshop

Vom 6.-8. Mai 2022 fand der zweite Workshop der Big Band der TU Clausthal mit Gastmusikerinnen und -musikern sowie Sängerinnen und Sängern, die aus Goslar, Hildesheim, Salzgitter und sogar Nordrhein-Westfalen anreisten, einen Workshop in der TMA Altgandersheim. Gefördert wurde das Wochenende durch den Regionalverband Harz e.V. mit Mitteln des Landes Niedersachsen, der LAG Jazz Niedersachsen und dem Verein von Freunden der TU Clausthal e.V. 

Der Leiter des Workshops, Lutz Krajenski, war mit seiner Big Band und deren promineten Frontman Roger Cicero bereits Teilnehmer des European Song Contests. Er übte mit den Teilnehmern des Workshops ausschließlich von ihm selbst arrangierte Titel ein, von denen einige auch in der Vergangenheit von Roger Cicero performt wurden: Zieh die Schuh' aus und Murphys Gesetz. Mit den Titeln "On the street where you live" aus My Fair Lady und "It's only a papermoon" aus The Great Magoo waren aber auch zwei Broadway Musical im Workshop Programm vertreten. 

Drei Sängerinnen und drei Sänger nahmen am Workshop teil und wurden durch die Gesangsdozentin Mélanie Germain professionell auf ihren Auftritt vor der Big Band vorbereitet. Während am ersten Probentag fast gar nichts klappte - für die meisten Sänger:innen war es das allererste Mal, dass sie vor der geballten Wucht einer Big Band standen - leitete die diplomierte Bühnendarstellerin und Gesangslehrerin Mélanie mit ihren Erfahrungen von freier Vokalimprovisation über Big Band Swing bis hin zu Funk‘n‘Soul den Gesang zu einer bühnenreifen Leistung. Die im Abschlusskonzert sowohl als Ensemble als auch als Solisten auftretenden Sänger:innen hatten wohl selbst nicht erwartet, was sie alles vollbringen können.

So wurde die Big Band durch den Gesang bei den vorgenannten Titeln hervorragend unterstützt und konnte ihr Können bereits in einem Konzert zeigen.

Aber nach den anstrengenden Proben konnten die Workshopteilnehmer sich auch in gemütlicher Runde unterhalten und bekamen von Lutz Krajenski so manche Episode aus seinem Künstlerleben erzählt. Wir alle konnten feststellen, das Lutz Krajenski ein sehr bodenständiger und freundlicher Mensch ist, der mit seiner freundlichen und präsizen Workshop-Arbeit die Band vorwärts gebracht hat. 

Sowohl die ständigen Bandmitglieder als auch die Gästen, für die die Big Band den Workshop geöffnet hatte, waren von Lutz Krajenski und dem Workshop völlig begeistert und haben sich gegenseitig inspiriert. Unsere Big Band will auch weiterhin versuchen, solche Workshops zu organisieren.

Dieser Workshop wurde gefördert vom Regionalverband Harz e.V. mit Mitteln des Landes Niedersachsen, der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen und den freunden der TU Clausthal.

2021: 1. Big Band Workshop mit Frank Nowicky von der Leipzig Big Band

Frank Nowicky absolvierte sein Diplom 1992 an der Musikhochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig im Fach Saxophon, Klarinette, Klavier und Arrangement sowie Musikpädagogik. Seit 1993 ist er auf nationaler und internationaler Ebene als freischaffender Saxophonist tätig und ist ebenso musikalischer Leiter zahlreicher Projekte, u.a. der LeipzigBigBand. Auf Initiative der beiden Leipziger Musiker David Timm und Frank Nowicky gründete sich im März 1999 die LeipzigBigBand. Sie besteht aus Musikern der Leipziger Jazz-Szene und Mitgliedern des Rundfunkblasorchesters Leipzig. Das Ensemble gibt regelmäßig eigene Konzerte, wird für viele Veranstaltungen engagiert und realisiert eigene Projekte. Darüber hinaus arbeitet die LBB ständig mit nationalen und internationalen Solisten und Stars zusammen.

„Sie ist der Aufsteiger des Jahres 2004, ein Höhepunkt des Jazzfestivals von Montreaux und ein ‚Glücksfall‘ für Nina Hagen – die LeipzigBigBand. Nicht erst seit der BigBand Explosion mit Deutschlands schriller Diva ist die Leipziger Formation unter Leitung von Frank Nowicky einem breiten Publikum bekannt. Regelmäßig wird mit nationalen und internationalen Solisten und Stars zusammen gearbeitet. Gespickt mit erstklassigen Instrumentalisten und ausgestattet mit einem knackigen Sound brauchen die Leipziger den Vergleich mit anderen Bigbands, wie z.B. Rhythm and Brass Combination, Duke Ellington oder Count Basie Orchestra nicht zu scheuen.“
 Neckarsulm –  Michaela Adick 2013 

Der Workshop wird gefördert von:
LAG Jazz Niedersachsen, Regionalverband Harz, TU Clausthal, Verein von Freunden der TU Clausthal